SchauspielerNina Hoss

Nina Hoss

Foto: Elena Ternovaja, CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Geboren07.07.1975
GeburtsortStuttgart
NationalitätDeutschland
Aktiv seit1996

Schauspiel

Nina Hoss verleiht ihren Figuren eine besondere Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit. Bekannt wurde die deutsche Film- und Theaterschauspielerin mit „Das Mädchen Rosemarie“, später prägte sie Christian Petzolds Filme „Yella“, „Barbara“ und „Phoenix“ und erreichte mit „Homeland“ und „Tár“ ein internationales Publikum.

Mit dem Silbernen Bären ausgezeichnete deutsche Film- und Theaterschauspielerin, bekannt für „Yella“, „Barbara“ und „Phoenix“.

Aktualisiert am 05.11.2026

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Nina Hoss Bilder damals und heute

Nina Hoss 2008 (jung)
2008jung
Nina Hoss 2013
2013
Nina Hoss 2020
2020
Nina Hoss 2025 (heute)
2025heute

Fotos: Wikimedia Commons, Klaus Mueller, Siebbi, Martin Kraft, Sara Komatsu (CC BY 3.0, CC BY-SA 4.0). Klick öffnet das Original mit Lizenz.

Biografie

Als Tochter der Schauspielerin Heidemarie Rohweder und des Politikers Willi Hoss sammelte Nina Hoss bereits als Kind Hörspielerfahrung. Sie studierte an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und schaffte 1996 mit der Titelrolle in „Das Mädchen Rosemarie“ ihren Durchbruch. Von 1998 bis 2013 gehörte sie zum Deutschen Theater Berlin, anschließend wechselte sie an die Schaubühne. Seit 2015 ist sie mit dem britischen Musikproduzenten Alex Silva verheiratet. (de.wikipedia.org)

Bekannt für

Besonders eng ist ihre Filmkarriere mit Regisseur Christian Petzold verbunden: In „Yella“ spielt sie eine Frau auf der Suche nach einem Neuanfang, in „Barbara“ eine unter Überwachung stehende DDR-Ärztin. In „Phoenix“ verkörpert sie eine Holocaustüberlebende, die nach Berlin zurückkehrt und ihrem Ehemann begegnet. Ein breites Kinopublikum erreichte sie außerdem als Carola in „Die weiße Massai“. International wurde sie als BND-Mitarbeiterin Astrid in „Homeland“ und als Geigerin Sharon Goodnow an der Seite von Cate Blanchett in „Tár“ bekannt. (filmportal.de)

Auszeichnungen

Für „Yella“ erhielt Nina Hoss 2007 den Silbernen Bären als beste Darstellerin und 2008 den Deutschen Filmpreis. Ihre Leistungen in „Toter Mann“ und „Wolfsburg“ wurden 2003 beziehungsweise 2005 mit dem Grimme-Preis gewürdigt. Für „Das Vorspiel“ gewann sie 2019 den Darstellerinnenpreis beim Filmfestival von San Sebastián. Für „Schwesterlein“ wurde sie 2020 für den Europäischen Filmpreis nominiert. (frontend.adk.de)

Filmografie

  • 2025Heddaals Eileen Lovborg
  • 2022Tárals Sharon Goodnow
  • 2020SchwesterleinHauptrolleals Lisa
  • 2019Das VorspielHauptrolleals Anna Bronsky
  • 2019PelikanblutHauptrolleals Wiebke
  • 2014A Most Wanted Manals Irna Frey
  • 2014Homelandals Astrid
  • 2014PhoenixHauptrolleals Nelly Lenz
  • 2013GoldHauptrolleals Emily Meyer
  • 2012BarbaraHauptrolleals Barbara
  • 2008Anonyma. Eine Frau in BerlinHauptrolleals Anonyma
  • 2008Jerichowals Laura
  • 2007YellaHauptrolleals Yella Fichte
  • 2005Die weiße MassaiHauptrolleals Carola
  • 1996Das Mädchen RosemarieHauptrolleals Rosemarie Nitribitt