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Trailer: Phoenix · Quelle: Rotten Tomatoes Indie (YouTube, wird erst beim Öffnen geladen)
Sie hat überlebt, doch ihr Mann erkennt sie nicht mehr. „Phoenix“ erzählt von einer Frau, die nach dem Holocaust ihr altes Leben zurückgewinnen will und dabei zwischen Liebe, Hoffnung und dem Verdacht eines Verrats steht. ([deutscher-filmpreis.de](https://www.deutscher-filmpreis.de/film/phoenix/?utm_source=openai))
„Phoenix“ ist bei der Kritik herausragend bewertet und findet auch beim Publikum deutlich positiven Zuspruch. ([metacritic.com](https://www.metacritic.com/movie/phoenix/))
Aktualisiert am 08.10.2026
Wo du den Film sehen kannst
In Deutschland wird „Phoenix“ aktuell bei Amazon Prime Video und filmingo als Stream angeboten. Bei filmingo kannst du den Film auch einzeln leihen. Zusätzlich ist ein kostenloses Streamingangebot bei ARTE gelistet, dessen Verfügbarkeit sich ändern kann.
Handlung
Berlin, Sommer 1945: Die jüdische Sängerin Nelly Lenz hat Auschwitz schwer verletzt überlebt und unterzieht sich einer Gesichtsoperation. Gegen den Rat ihrer Freundin Lene sucht sie ihren Mann Johnny, der sie für tot hält und nicht wiedererkennt. Weil sie seiner Frau ähnlich sieht, will er sie als deren Doppelgängerin einsetzen, um an das Erbe zu gelangen. Nelly lässt sich darauf ein, getrieben von der Sehnsucht nach ihrem früheren Leben und der Frage, ob Johnny sie verraten hat. (deutscher-filmpreis.de)
Hintergrund und Produktion
Christian Petzold führte Regie und schrieb das Drehbuch unter Mitarbeit von Harun Farocki, nach Motiven von Hubert Monteilhets Roman „Der Asche entstiegen“. Produziert wurde der Film von Schramm Film Koerner & Weber in Zusammenarbeit mit Tempus Film und in Koproduktion mit BR, WDR und ARTE. Die Kamera führte Hans Fromm, den Schnitt übernahm Bettina Böhler. Der deutsche Kinostart war am 25. September 2014. (filmportal.de)
Rezeption
Die internationale Kritik würdigte besonders die intensive Atmosphäre, die kluge Inszenierung und die schauspielerischen Leistungen. Beim Filmfestival San Sebastián erhielt „Phoenix“ 2014 den FIPRESCI-Preis. Nina Kunzendorf gewann 2015 den Deutschen Filmpreis für die beste weibliche Nebenrolle, Nina Hoss war als beste Hauptdarstellerin nominiert. (rottentomatoes.com)
Wissenswertes
Nina Hoss und Ronald Zehrfeld hatten bereits in Petzolds „Barbara“ gemeinsam gespielt. Eine besondere musikalische Bedeutung hat „Speak Low“, komponiert von Kurt Weill mit einem Text von Ogden Nash. Der Film verbindet Elemente des Melodrams und des Film noir mit Fragen nach Identität, Schuld und Verdrängung. (filmgazette.de)
Besetzung
- Nina HossHauptrolleNelly Lenz
- Ronald ZehrfeldJohnny Lenz
- Nina KunzendorfLene Winter
Michael MaertensArzt- Imogen KoggeElisabeth
- Felix RömerGeiger
- Uwe PreussClubbesitzer
- Valerie KochTänzerin
- Eva BayTänzerin
- Jeff BurrellSoldat im Club
- Nikola KastnerJunge Frau
- Max HoppDer Mann
Details
| Regie | Christian Petzold |
| Land | Deutschland, Polen |
| FSK | FSK 12 |
| Auszeichnungen | Deutscher Filmpreis 2015: Beste Nebendarstellerin |
