SchauspielerLars Eidinger

Lars Eidinger

Foto: Elena Ternovaja, CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Geboren21.01.1976
GeburtsortWest-Berlin
NationalitätDeutschland
Aktiv seit2009

Schauspiel

Lars Eidinger zählt zu den markantesten deutschen Theater und Filmschauspielern seiner Generation. Bekannt wurde er durch intensive Bühnenauftritte an der Berliner Schaubühne sowie durch Filme wie „Alle Anderen“, „25 km/h“ und „Sterben“. Auch in internationalen Produktionen überzeugt er regelmäßig mit vielschichtigen, oft widersprüchlichen Figuren.

Preisgekrönter deutscher Charakterdarsteller und prägendes Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne.

Aktualisiert am 25.09.2026

News

Was Lars Eidinger an seinem Job magWELT · 25.09.2026

Lars Eidinger schätzt an seinem Beruf, dass er dabei neue Zusammenhänge, Länder, Städte und Themen kennenlernt; für ihn fühlt sich das wie ein verlängertes Studium an. In der Völklinger Hütte dreht er mit John Bock und Thomas Loibl den Kunstfilm „Cocoon“ über Macht und Industrialisierung.

Lars Eidinger hat im ganzen Leben nur zwei Serien gegucktRuhr Nachrichten · 16.09.2026

Lars Eidinger ist als Schauspieler in Film und Fernsehen präsent, schaut selbst aber kaum Serien. Der Schauspieler sagt, er habe in seinem gesamten Leben lediglich zwei Serien verfolgt und verbringe seine Abende nicht gern mit gemütlichen Serienmarathons auf dem Sofa.

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Lars Eidinger Bilder damals und heute

Lars Eidinger 2014 (jung)
2014jung
Lars Eidinger 2022
2022
Lars Eidinger 2023
2023
Lars Eidinger 2026 (heute)
2026heute

Fotos: Wikimedia Commons, Siebbi, Elena Ternovaja, Martin Kraft (CC BY 3.0, CC BY-SA 3.0, CC BY-SA 4.0). Klick öffnet das Original mit Lizenz.

Biografie

Eidinger studierte von 1995 bis 1999 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und gehört seit 1999 zum Ensemble der Berliner Schaubühne. Dort prägten besonders seine Auftritte als Hamlet und Richard III. seine Karriere. Den Durchbruch im Kino erreichte er 2009 mit Maren Ades Beziehungsdrama „Alle Anderen“. Er ist mit der Opernsängerin Ulrike Eidinger verheiratet, hat eine Tochter und lebt in Berlin.

Bekannt für

Zu seinen bedeutendsten Kinorollen gehören Chris in „Alle Anderen“, Marko in „Was bleibt“ und Christian in der erfolgreichen Tragikomödie „25 km/h“. In „Babylon Berlin“ verkörpert er den Industriellensohn Alfred Nyssen, während er in „Faking Hitler“ als Reporter Gerd Heidemann im Mittelpunkt steht. Internationale Aufmerksamkeit erhielt er außerdem durch „Die Wolken von Sils Maria“, „Personal Shopper“ und „Alles Licht, das wir nicht sehen“. Das Familiendrama „Sterben“ zeigte ihn 2024 als Dirigenten Tom Lunies.

Auszeichnungen

Für „Was bleibt“ und „Tabu“ erhielt Eidinger den Preis der deutschen Filmkritik als bester Darsteller. 2014 wurde er gemeinsam mit dem Team von „Grenzgang“ mit dem Grimme Preis ausgezeichnet. Für „Die Blumen von gestern“ gewann er den Österreichischen Filmpreis als bester Hauptdarsteller. Gemeinsam mit Bjarne Mädel erhielt er für „25 km/h“ den Ernst Lubitsch Preis und den Bayerischen Filmpreis, 2024 folgte ein Bambi als Schauspieler national.

Filmografie

  • 2024SterbenHauptrolleals Tom Lunies
  • 2023Alles Licht, das wir nicht sehenals Reinhold von Rumpel
  • 2021Faking HitlerHauptrolleals Gerd Heidemann
  • 2021NahschussHauptrolleals Franz Walter
  • 2020Persischstundenals Klaus Koch
  • 201825 km/hHauptrolleals Christian
  • 2017Babylon BerlinHauptrolleSerieals Alfred Nyssen
  • 2016Die Blumen von gesternHauptrolleals Totila Blumen
  • 2015Familienfestals Max
  • 2014Die Wolken von Sils Mariaals Klaus Diesterweg
  • 2013GrenzgangHauptrolleals Thomas Weidmann
  • 2012Tatort: Borowski und der stille Gastals Kai Korthals
  • 2012Was bleibtHauptrolleals Marko Heidtmann
  • 2009Alle AnderenHauptrolleals Chris