DokusKarambolage

„Karambolage“ nimmt alltägliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten europäischer Kulturen unter die Lupe, besonders zwischen Deutschland und Frankreich. Das kurzweilige Wissensformat richtet sich an neugierige Zuschauer, die Sprache, Geschichte und scheinbar banale Gewohnheiten aus einer neuen Perspektive betrachten möchten.
Aktualisiert am 27.09.2026
Als Nächstes im TV
Wo du die Reihe sehen kannst
Ausgaben und einzelne Beiträge findest du in Deutschland in der ARTE Mediathek und über die ARTE App. Das Angebot umfasst aktuelle Sendungen sowie zahlreiche nach Themen geordnete Beiträge aus dem Archiv. Die Verfügbarkeit einzelner Videos kann zeitlich begrenzt sein. Informationen zur Fernsehausstrahlung findest du bei tvprogramm.de.
Worum geht es
Im Mittelpunkt stehen Wörter, Gegenstände, Rituale und historische Begebenheiten, die kulturelle Eigenheiten sichtbar machen. Die Reihe erklärt, warum Vertrautes im Nachbarland ungewöhnlich wirken kann. Dabei geht es längst nicht nur um Deutschland und Frankreich, denn auch andere europäische Länder wie Polen und Spanien werden einbezogen. Der rote Faden ist der neugierige Blick auf den Alltag aus der Perspektive anderer Kulturen.
Machart und Aufbau
„Karambolage“ ist ein dokumentarisches Kulturmagazin und keine Dokusoap. Eine Ausgabe besteht meist aus mehreren kurzen Rubriken, die mit Fotografien, Archivmaterial, Illustrationen, Animationen und kleinen Inszenierungen gestaltet werden. Die Texte erzählen präzise, humorvoll und gelegentlich augenzwinkernd. Häufig bildet ein Bilderrätsel den Abschluss.
Themen und bekannte Folgen
Typische Themen sind Redewendungen, Essgewohnheiten, Alltagsgegenstände, nationale Symbole und Unterschiede im gesellschaftlichen Leben. Beiträge beschäftigen sich etwa mit dem Aperitif, der Schorle, dem Camembert, deutschen Apotheken oder dem Schweizer Taschenmesser. Auch historische Themen wie die Jakobiner, Günter Guillaume, die Trümmerfrauen und der Reaktorunfall von Tschernobyl kommen vor. Wiederkehrende Rubriken heißen unter anderem „Das Wort“, „Der Gegenstand“, „Der Alltag“ und „Die Geschichte“.
Hintergrund und Produktion
Die Reihe wurde von der französischen Filmemacherin Claire Doutriaux entwickelt und wird von ARTE France produziert. Doutriaux prägt das Format als Redakteurin, Autorin und Regisseurin, einzelne Beiträge entstehen gemeinsam mit einem wechselnden Team. Für Idee, Gestaltung und Realisation erhielt sie 2006 den Adolf Grimme Preis. 2025 wurde „Karambolage“ zudem mit dem Spezialpreis Alfred Grosser des Deutsch Französischen Journalistenpreises ausgezeichnet.
Für wen lohnt sich das
Die Reihe lohnt sich für alle, die Deutschland, Frankreich und ihre europäischen Nachbarn besser verstehen möchten. Sprachinteressierte entdecken die Herkunft und Bedeutung ungewöhnlicher Begriffe und Redewendungen. Reisende und kulturgeschichtlich Neugierige erhalten kompakte Einblicke in Gewohnheiten, Erinnerungen und historische Zusammenhänge. Dank der kurzen Beiträge eignet sich das Format auch für Zuschauer, die Wissen gern unterhaltsam und visuell vermittelt bekommen.
Details
| Regie | Claire Doutriaux |
| Thema | Europäische Alltagskultur und kulturelle Unterschiede |
| Land | Frankreich |
| Laufzeit | seit 2004 |
| Sender | arte |
| Staffeln | 10 Staffeln |
| Originalsender | ARTEFRC |
| Sendeplatz | arte, wechselnde Sendezeiten |
| Erstausstrahlung | 4. Januar 2004 |
| Produktion | ARTE France, Redaktion Karambolage |
| Status | laufend |
Häufige Fragen
- Ist „Karambolage“ eine Dokumentarreihe?
- Die Reihe ist ein dokumentarisches Kulturmagazin mit kurzen, eigenständig gestalteten Wissensbeiträgen.
- Behandelt „Karambolage“ nur Deutschland und Frankreich?
- Deutschland und Frankreich bilden den Schwerpunkt, inzwischen greift das Format aber auch Eigenheiten weiterer europäischer Länder auf.
- Gibt es „Karambolage“ auf Deutsch und Französisch?
- Ja, das zweisprachig konzipierte Format wird für das deutsche und französische Publikum von ARTE angeboten.




