FilmeMidsommar

Trailer: Midsommar · Quelle: Weltkino Filmverleih (YouTube, wird erst beim Öffnen geladen)
Blumenkränze, weiß gekleidete Gastgeber und strahlender Sonnenschein, dieses Sommerfest wirkt wie ein Paradies. Doch „Midsommar“ verwandelt die Idylle in einen verstörenden Albtraum über Trauer, Abhängigkeit und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit.
Mit 7,1 Punkten bei IMDb und überwiegend positiven Kritiken überzeugt der Film insgesamt, während die Publikumswerte bei Rotten Tomatoes, TMDb und Metacritic verhaltener ausfallen.
Aktualisiert am 29.10.2026
Wo du den Film sehen kannst
In Deutschland wird „Midsommar“ unter anderem bei Amazon Video und im Apple TV Store zum digitalen Leihen und Kaufen angeboten. Weitere gelistete Anbieter sind der Sky Store und der maxdome Store. Prüfe vor dem Abruf die verfügbaren Sprachfassungen und Konditionen, da sich Angebote ändern können. (kinocheck.de)
Handlung
Nach einer schweren Familientragödie sucht Dani Halt bei ihrem Freund Christian, obwohl ihre Beziehung längst kriselt. Gemeinsam mit seinen Freunden reist sie auf Einladung des Schweden Pelle zu einem Mittsommerfest in die abgeschiedene Gemeinschaft Hårga. Hinter der herzlichen Gastfreundschaft und den malerischen Bräuchen offenbaren sich zunehmend beunruhigende Rituale. Während Dani nach Geborgenheit sucht, wird die Situation für die Besucher immer bedrohlicher. (metacritic.com)
Hintergrund und Produktion
Ari Aster schrieb das Drehbuch und inszenierte mit „Midsommar“ seinen zweiten Langfilm nach „Hereditary“. Die amerikanisch-schwedische Koproduktion wurde im Sommer 2018 überwiegend im ungarischen Umland von Budapest gedreht. Dort entstand das Dorf Hårga nach Entwürfen des Szenenbildners Henrik Svensson eigens für den Film. Die sorgfältig gestaltete Kulisse macht das helle, offene Gelände zum beklemmenden Gegenentwurf klassischer Horrorverstecke. (kfd.kinepolis.be)
Rezeption
Die Kritik nahm „Midsommar“ überwiegend positiv auf, besonders seine ambitionierte Gestaltung und verstörende Atmosphäre wurden hervorgehoben. Die gesicherten Kritikerwerte liegen bei 83 Prozent auf Rotten Tomatoes und 72 von 100 Punkten bei Metacritic. Das Publikum urteilt zurückhaltender, mit 63 Prozent Zustimmung bei den verifizierten Rotten-Tomatoes-Bewertungen und 6,6 von 10 Punkten bei Metacritic. Einzelne Kritiken bemängelten, dass die ausgefeilte Bildgestaltung stärker wirke als die Figurenzeichnung. (rottentomatoes.com)
Wissenswertes
Die Wandbilder und Symbole im Dorf enthalten versteckte Hinweise auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Für die Gemeinschaft wurden außerdem eine eigene Mythologie, besondere Schriftzeichen und eine fiktive Sprache namens Affekt entwickelt. Neben der Kinofassung existiert ein rund 170 Minuten langer Director’s Cut. (kfd.kinepolis.be)
Besetzung
Florence PughHauptrolleDani- Jack ReynorChristian
- William HarperJosh
- Will PoulterMark
- Vilhelm BlomgrenPelle
- Isabelle GrillMaja
- Gunnel FredSiv
- Archie MadekweSimon
- Ellora TorchiaConnie
- Anna ÅströmKarin
- Liv MjönesUlla
- Björn AndrésenDan
Details
| Regie | Ari Aster |
| Land | USA, Schweden |
| FSK | FSK 16 |
