DokusGlobalisierung der Natur: Invasive Arten

„Globalisierung der Natur: Invasive Arten“ untersucht, wie Tiere und Pflanzen mit dem Menschen in neue Lebensräume gelangen und diese verändern. Die zweiteilige Naturdokumentation richtet sich an alle, die Artenvielfalt und die ökologischen Folgen weltweiter Vernetzung besser verstehen möchten.
Aktualisiert am 19.10.2026
Wo du die Reihe sehen kannst
In Deutschland ist die Reihe bei ARTE zu sehen und derzeit auch in der ARTE-Mediathek abrufbar. Dort wird sie mit deutscher Synchronisation und Untertiteln für Hörgeschädigte angeboten. Die Streaming-Verfügbarkeit ist zeitlich begrenzt, deshalb lohnt sich vor dem Anschauen ein Blick auf die jeweilige Folge. (arte.tv)
Worum geht es
Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Folgen eingeschleppte Tiere und Pflanzen für ihre neue Umgebung haben. Manche verdrängen heimische Arten oder übertragen Krankheiten, andere gehören längst unauffällig zum Landschaftsbild. Die Reihe untersucht deshalb nicht nur Gefahren, sondern auch die Möglichkeit einer Eingliederung in bestehende Ökosysteme. Als roter Faden dient die Rolle des Menschen, der die Verbreitung durch Reisen, Transport und Handel ermöglicht. (arte.tv)
Machart und Aufbau
Das Format ist eine abgeschlossene, zweiteilige Naturdokumentation mit Folgen von rund 55 Minuten. Statt einer fortlaufenden Alltagsgeschichte wie in einer Dokusoap stehen ökologische Fragen und einzelne Arten im Vordergrund. Der Ansatz ist untersuchend und abwägend: Die Filme fragen, unter welchen Bedingungen Neuankömmlinge Probleme verursachen oder sich integrieren. Beide Teile betrachten damit unterschiedliche Seiten desselben Naturphänomens. (arte.tv)
Themen und bekannte Folgen
Die beiden Folgen heißen „Fluch oder Segen?“ und „Erfolgreich integriert?“. Der erste Teil behandelt die Auswirkungen gebietsfremder Arten und die Frage, ob ihre Ausbreitung begrenzt werden muss. Der zweite richtet den Blick stärker auf ihre Anpassung an neue Lebensräume. Zum Artenspektrum gehören unter anderem Wanderratten und Klatschmohn, deren Vorkommen ebenfalls mit menschlicher Verbreitung zusammenhängt. (tv.apple.com)
Hintergrund und Produktion
Die französische Produktion entstand 2023 bei Nomades für ARTE. Buch und Regie übernahmen Dominique Hennequin und Cyril Ruoso. Der Originaltitel lautet „La vérité sur les envahisseurs“. Ein Film der Produktion wurde 2025 für den Festival du Film Vert ausgewählt, eine Festivalteilnahme ist allerdings keine Auszeichnung. (nomades.tv)
Für wen lohnt sich das
Wenn dich Natur, Artenvielfalt und die Folgen der Globalisierung interessieren, bietet die Reihe einen passenden Einstieg. Besonders reizvoll ist der Vergleich zwischen problematischen Neuankömmlingen und Arten, deren fremde Herkunft kaum noch wahrgenommen wird. Die offene Fragestellung spricht Zuschauer an, die mehr suchen als eine pauschale Warnung vor eingeschleppten Tieren und Pflanzen. (arte.tv)
Details
| Regie | Dominique Hennequin, Cyril Ruoso |
| Thema | Gebietsfremde Arten und Ökosysteme |
| Originaltitel | La vérité sur les envahisseurs |
| Land | Frankreich |
| Laufzeit | seit 2023 |
| Sender | arte |
| Staffeln | 1 Staffel |
| Sendeplatz | arte, wechselnde Sendezeiten |
| Erstausstrahlung | 2023 |
| Produktion | Nomades für ARTE |
| Status | laufend |
Häufige Fragen
- Wie viele Folgen hat die Reihe?
- Die Reihe umfasst zwei Folgen: „Fluch oder Segen?“ und „Erfolgreich integriert?“. Beide dauern rund 55 Minuten.
- Geht es ausschließlich um gefährliche Arten?
- Nein. Die Dokumentation betrachtet sowohl ökologische Risiken als auch Arten, die sich in ihrer neuen Umgebung etabliert haben, ohne ausschließlich als Bedrohung wahrgenommen zu werden.
- Kann ich die Dokumentation online anschauen?
- Die Reihe ist derzeit in der ARTE-Mediathek verfügbar. Das Angebot ist zeitlich befristet und umfasst eine deutsche Sprachfassung.




