SchauspielerAugust Diehl

August Diehl

Foto: Maximilian Bühn, CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Geboren04.01.1976
GeburtsortWest-Berlin
NationalitätDeutschland
Aktiv seit1998

Schauspiel

August Diehl verleiht Idealisten, Außenseitern und bedrohlichen Gegenspielern eine besondere Intensität. Seinen Durchbruch feierte der deutsche Schauspieler mit „23“, international wurde er durch „Inglourious Basterds“ und die Hauptrolle in „Ein verborgenes Leben“ bekannt.

Mehrfach mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichneter deutscher Film- und Theaterschauspieler mit internationaler Karriere.

Aktualisiert am 16.10.2026

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August Diehl Bilder damals und heute

August Diehl 2013 (jung)
2013jung
August Diehl 2016
2016
August Diehl 2017
2017

Fotos: Wikimedia Commons, Avda, Manfred Werner, Maximilian Bühn (CC BY-SA 3.0, CC BY-SA 4.0). Klick öffnet das Original mit Lizenz.

Biografie

August Diehl ist der Sohn des Schauspielers Hans Diehl und studierte nach dem Abitur an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Bereits während seiner Ausbildung übernahm er die Hauptrolle im Hackerdrama „23“, das 1998 seinen Durchbruch markierte. Neben seiner Filmkarriere blieb er dem Theater verbunden, unter anderem mit Auftritten am Wiener Burgtheater und am Berliner Ensemble. (filmportal.de)

Bekannt für

In „23“ spielte Diehl den Hacker Karl Koch, dessen Suche nach verborgenen Zusammenhängen zunehmend zerstörerisch wird. Quentin Tarantino besetzte ihn in „Inglourious Basterds“ als SS-Offizier Dieter Hellstrom, der eine Begegnung in einer Kellerkneipe zum nervenaufreibenden Verhör macht. In Terrence Malicks „Ein verborgenes Leben“ verkörperte er dagegen den österreichischen Kriegsdienstverweigerer Franz Jägerstätter. Weitere prägende Rollen sind Karl Marx in „Der junge Karl Marx“ und der untergetauchte NS-Verbrecher in „Das Verschwinden des Josef Mengele“. (filmportal.de)

Auszeichnungen

Für „23“ erhielt August Diehl 1999 den Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller. 2026 gewann er diese Auszeichnung erneut für „Das Verschwinden des Josef Mengele“. Für „Der neunte Tag“ und „Wer wenn nicht wir“ war er ebenfalls für den Deutschen Filmpreis nominiert. Zu seinen Theaterauszeichnungen zählen der Alfred-Kerr-Darstellerpreis 2001 und der Nestroy-Theaterpreis 2014 als bester Schauspieler für „Hamlet“ am Wiener Burgtheater. (de.wikipedia.org)

Filmografie

  • 2025Das Verschwinden des Josef MengeleHauptrolleals Josef Mengele
  • 2024Der Meister und Margaritaals Woland
  • 2022Der Räuber Hotzenplotzals Petrosilius Zwackelmann
  • 2021Plan AHauptrolleals Max
  • 2019Ein verborgenes LebenHauptrolleals Franz Jägerstätter
  • 2017Der junge Karl MarxHauptrolleals Karl Marx
  • 2011Wer wenn nicht wirHauptrolleals Bernward Vesper
  • 2010Saltals Mike Krause
  • 2009Inglourious Basterdsals Dieter Hellstrom
  • 2007Die Fälscherals Adolf Burger
  • 2004Der neunte Tagals Gebhardt
  • 2004Was nützt die Liebe in GedankenHauptrolleals Günther Scheller
  • 2002TattooHauptrolleals Marc Schrader
  • 199823Hauptrolleals Karl Koch