DokusBritische Gärten und ihre wilden Bewohner

Die Naturdokumentation zeigt, wie vielfältig und dramatisch das Tierleben in britischen Gärten sein kann. Sie richtet sich an Naturfreunde, Gartenbesitzer und alle, die heimische Tiere aus ungewöhnlich naher Perspektive beobachten möchten.
Aktualisiert am 29.09.2026
Als Nächstes im TV
Wo du die Reihe sehen kannst
In Deutschland ist die Reihe bei ARTE und in der ARTE Mediathek auf arte.tv angekündigt. Dort werden die Folgen unter dem deutschen Titel „Britische Gärten und ihre wilden Bewohner“ angeboten. Die Verfügbarkeit kann zeitlich begrenzt sein. Aktuelle Ausstrahlungen findest du im Programm von tvprogramm.de.
Worum geht es
Jede Folge führt in einen anderen Garten Großbritanniens und begleitet dessen tierische Bewohner durch ihren Alltag. Die Reihe macht sichtbar, wie Füchse, Igel, Vögel, Otter und viele weitere Arten in unmittelbarer Nähe zum Menschen leben. Dabei geht es um Nahrungssuche, Partnersuche, Nachwuchs und den Kampf ums Überleben. Als roter Faden dient die Frage, welchen Beitrag private Gärten zum Schutz der Artenvielfalt leisten können.
Machart und Aufbau
Die Reihe ist eine aufwendig produzierte Naturdokumentation und keine Dokusoap. Moderne Makroaufnahmen, Luftbilder und lichtempfindliche Kameras eröffnen Einblicke in sonst verborgene Verhaltensweisen. Die Tiere werden als Protagonisten kleiner, zusammenhängender Geschichten begleitet. David Attenborough erzählt ruhig, anschaulich und mit einem Blick für überraschende wie auch ernste Entwicklungen.
Themen und bekannte Folgen
Die fünf Folgen besuchen Gärten in Oxfordshire, Bristol, dem Lake District, dem Wye Valley und den westlichen Highlands Schottlands. In Oxfordshire stehen unter anderem Eisvögel und Otter im Mittelpunkt, während in Bristol Füchse, Igel, Blaumeisen und Frösche beobachtet werden. Weitere Folgen zeigen Schwalben und Molche im Lake District sowie Waldkäuze, Dachse und Haselmäuse in Wales. In Schottland geht es um Schleiereulen und Baummarder, die mit dem rauen Klima zurechtkommen müssen.
Hintergrund und Produktion
Der Originaltitel der Reihe lautet „Secret Garden“. Produziert wurde sie von Plimsoll Productions für BBC One, gemeinsam mit The Open University und dem National Trust. Serienproduzent war Bill Markham, zu den ausführenden Produzenten gehörten Grant Mansfield, Martha Holmes und Mark Brownlow. Die über mehrere Jahre entstandene Produktion behandelt gewöhnliche Gärten mit dem technischen und erzählerischen Aufwand großer Naturfilmreihen. Bei den Wildscreen Panda Awards 2026 erhielt sie Nominierungen als beste Serie und für Nachhaltigkeit.
Für wen lohnt sich das
Die Reihe lohnt sich besonders für Zuschauer, die klassische Naturfilme und die Erzählweise David Attenboroughs mögen. Gartenbesitzer erhalten Anregungen, wie selbst kleine Grünflächen zu wertvollen Lebensräumen werden können. Auch Familien finden einen leicht verständlichen Zugang zu Artenvielfalt und Naturschutz. Neben idyllischen Bildern zeigt die Dokumentation jedoch ebenso deutlich die Gefahren, denen Wildtiere in menschlich geprägten Räumen begegnen.
Moderation und Team
- David AttenboroughModeration
Details
| Regie | Alex Ranken |
| Moderation | David Attenborough |
| Sprecher | David Attenborough |
| Thema | Wildtiere und Artenvielfalt in britischen Gärten |
| Originaltitel | Secret Garden |
| Land | Großbritannien |
| Laufzeit | seit 2026 |
| Sender | arte |
| Staffeln | 1 Staffel |
| Originalsender | BBC1EAST |
| Sendeplatz | arte, wechselnde Sendezeiten |
| Erstausstrahlung | 2026 |
| Produktion | Plimsoll Productions, BBC One, The Open University und National Trust |
| Status | laufend |
Häufige Fragen
- Wie viele Folgen hat die Reihe?
- Die erste Staffel umfasst fünf Folgen, die jeweils einen anderen britischen Garten und dessen Tierwelt vorstellen.
- Ist David Attenborough selbst vor der Kamera zu sehen?
- David Attenborough führt in die Reihe ein und prägt sie vor allem als Erzähler und Moderator.
- Zeigt die Reihe auch praktische Tipps für den eigenen Garten?
- Ja, sie erklärt anhand der besuchten Gärten, wie geeignete Pflanzen, Rückzugsorte und verbundene Grünflächen heimische Tiere unterstützen können.




