SchauspielerCorinna Harfouch

Foto: Martin Kraft, CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Schauspiel
Corinna Harfouch zählt zu den profiliertesten deutschen Schauspielerinnen ihrer Generation. Bekannt ist sie für intensive, oft widersprüchliche Figuren in Kino, Fernsehen und Theater, darunter ihre Titelrollen in „Die Schauspielerin“, „Vera Brühne“ und „Lara“.
Vielfach ausgezeichnete deutsche Charakterdarstellerin in Film, Fernsehen und Theater.
Aktualisiert am 28.09.2026
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In der Komödie „Alles in bester Ordnung“ von 2022 treffen Marlene, gespielt von Corinna Harfouch, und Fynn, gespielt von Daniel Sträßer, aufeinander. Während Marlene alles sammelt und nie aussortiert, lebt Fynn aus einem Koffer mit nur 100 Dingen, dennoch können beide viel voneinander lernen.

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Corinna Harfouch Bilder damals und heute
Fotos: Wikimedia Commons, Times, Roger Weil, JCS, Elena Ternovaja (CC BY-SA 3.0, CC BY 3.0). Klick öffnet das Original mit Lizenz.
Biografie
Nach einer Ausbildung zur Krankenschwester und einem kurzen Textiltechnikstudium absolvierte Corinna Harfouch von 1978 bis 1981 ihre Schauspielausbildung in Berlin. Erste große Erfolge feierte sie auf renommierten Bühnen wie dem Berliner Ensemble, der Volksbühne und dem Deutschen Theater. Der filmische Durchbruch gelang ihr Ende der 1980er Jahre mit „Die Schauspielerin“ und „Treffen in Travers“. Harfouch war mit dem Schauspieler und Regisseur Michael Gwisdek verheiratet, zu ihren Kindern gehört der Schauspieler und Regisseur Robert Gwisdek.
Bekannt für
Besondere Aufmerksamkeit erlangte Harfouch als mutige Schauspielerin Maria Rheine in „Die Schauspielerin“ und als verurteilte Titelfigur in „Vera Brühne“. Ein internationales Publikum kennt sie als Magda Goebbels aus „Der Untergang“. Später überzeugte sie mit den Hauptrollen in „Der Fall Bruckner“ und „Lara“ sowie als Lissy Lunies im Familiendrama „Sterben“. Seit 2023 ermittelte sie zudem als Susanne Bonard im Berliner „Tatort“.
Auszeichnungen
Harfouch erhielt zahlreiche bedeutende Film, Fernseh und Theaterpreise. Dazu gehören der Gertrud Eysoldt Ring, der Grimme Preis, der Deutsche Fernsehpreis, der Deutsche Schauspielpreis und mehrere Deutsche Filmpreise. Für „Sterben“ wurde sie 2024 mit dem Deutschen Filmpreis als beste weibliche Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt sie außerdem den Hannelore Elsner Preis.
Filmografie
- 2025Kundschafter des Friedens 2als Helene
- 2024SterbenHauptrolleals Lissy Lunies
- 2023TatortSerieals Susanne Bonard
- 2022Das Mädchen mit den goldenen HändenHauptrolleals Gudrun
- 2022Was man von hier aus sehen kannals Selma
- 2021Alles in bester OrdnungHauptrolleals Marlen DeVert
- 2019LaraHauptrolleals Lara
- 2014Der Fall BrucknerHauptrolleals Katharina Bruckner
- 2008Im Winter ein Jahrals Eliane Richter
- 2006Das Parfum, Die Geschichte eines Mördersals Madame Arnulfi
- 2004Der Untergangals Magda Goebbels
- 2002Bibi BlocksbergSerieals Rabia
- 2001Vera BrühneHauptrolleals Vera Brühne
- 1988Die SchauspielerinHauptrolleals Maria Rheine
- 1988Treffen in TraversHauptrolleals Therese Forster




