Dokusarte-re:

„arte-re:“ erzählt in kompakten Reportagen von Menschen, deren Alltag größere gesellschaftliche Entwicklungen in Europa sichtbar macht. Die Reihe richtet sich an alle, die aktuelle Themen authentisch, verständlich und aus persönlicher Perspektive kennenlernen möchten.
Aktualisiert am 23.09.2026
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Wo du die Reihe sehen kannst
In Deutschland läuft „arte-re:“ im Programm von ARTE. Zahlreiche Folgen stehen außerdem kostenlos in der ARTE Mediathek zur Verfügung. Du kannst sie je nach Verfügbarkeit im Browser, in der ARTE App oder über unterstützte Smart TVs abrufen. Das Angebot ändert sich regelmäßig, da einzelne Reportagen unterschiedliche Lizenzzeiträume haben.
Worum geht es
Im Mittelpunkt stehen Menschen aus unterschiedlichen Regionen Europas und ihre Lebenswirklichkeiten. Ihre Erfahrungen eröffnen einen konkreten Zugang zu politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragen. Der rote Faden ist der Wandel Europas, erzählt anhand persönlicher Geschichten statt abstrakter Debatten. Dabei zeigt die Reihe unterschiedliche Standpunkte und macht Gemeinsamkeiten ebenso sichtbar wie Konflikte.
Machart und Aufbau
„arte-re:“ ist eine fortlaufende Reportagereihe mit wechselnden Themen und Protagonisten. Die Kamera begleitet die Menschen meist unmittelbar im Alltag, bei ihrer Arbeit oder während persönlicher Herausforderungen. Der Erzählstil ist nahbar, beobachtend und verständlich, gelegentlich aber auch investigativ. Ein festes Moderationsteam gibt es nicht, mögliche Sprecher wechseln je nach Produktion und Sprachfassung.
Themen und bekannte Folgen
Das Spektrum reicht von Klimawandel, Migration und sozialer Ungleichheit bis zu Gesundheit, Religion, Arbeitswelt und ungewöhnlichen Lebensentwürfen. Bekannte Reportagen beschäftigen sich etwa mit den Folgen des Brexits, überlasteten Kinderpsychiatrien, Bandenkriminalität in Schweden oder nachhaltigem Gärtnern. „Sichtbar sein, Leben mit Kleinwuchs“ begleitet Menschen, die gegen Diskriminierung und Klischees kämpfen. Andere Folgen führen in ein italienisches Bergdorf, zu Steinheberinnen im Baskenland oder hinter die Kulissen der Zeugen Jehovas.
Hintergrund und Produktion
Die deutsch französische Reihe startete 2017 und umfasst inzwischen weit über tausend Reportagen. Sie wird von ARTE gemeinsam mit ARD Anstalten, dem ZDF, europäischen Partnersendern und wechselnden Produktionsfirmen realisiert. Zu den beteiligten Unternehmen gehört unter anderem sagamedia. Verantwortliche Redaktionen und Filmteams wechseln abhängig vom Thema und Herkunftsland. Auszeichnungen werden vor allem einzelnen Reportagen und ihren Filmschaffenden zugerechnet, nicht der gesamten Reihe.
Für wen lohnt sich das
Die Reihe eignet sich für dich, wenn du europäische Gegenwartsthemen anhand konkreter Lebensgeschichten verstehen möchtest. Auch komplexe Konflikte werden kompakt und ohne lange theoretische Einführung vermittelt. Besonders interessant ist das Format für Zuschauer, die authentische Reportagen mit gesellschaftlicher Relevanz bevorzugen. Durch die wechselnden Themen kannst du einzelne Folgen unabhängig voneinander ansehen.
Details
| Thema | Menschen und gesellschaftlicher Wandel in Europa |
| Land | Deutschland |
| Laufzeit | seit 2017 |
| Sender | arte |
| Staffeln | 10 Staffeln |
| Originalsender | ARTEGRH |
| Sendeplatz | arte, Mo bis Fr, 11:25 Uhr |
| Erstausstrahlung | 13. März 2017 |
| Produktion | ARTE G.E.I.E. mit ARD, ZDF, europäischen Partnersendern und wechselnden Produktionsfirmen |
| Status | laufend |
Häufige Fragen
- Ist „arte-re:“ eine zusammenhängende Dokumentation?
- Nein, jede Folge erzählt eine eigenständige Geschichte mit neuen Menschen und einem anderen Thema.
- Hat „arte-re:“ eine feste Moderation?
- Nein, die Reihe kommt ohne festes Moderationsteam aus. Sprecher können je nach Reportage und Sprachfassung wechseln.
- Wie lang sind die Folgen von „arte-re:“?
- Die Reportagen haben in der Regel eine Länge von rund 35 Minuten.



